Präzise Rissprüfung in der Fertigungslinie

Unsere laserbasierten Scansysteme erkennen Gefügefehler an heißen Strangpressprofilen im Mikrometerbereich – direkt inline, ohne zusätzliche Kühlung.

2.000Profile pro Stunde geprüft
< 5 µmAuflösung des Laserscanners
8Industriekameras gleichzeitig steuerbar
30 sZykluszeit pro Bauteil in der QC-200

Warum sich Fertigungsbetriebe für unsere Technologie entscheiden

Präzision, die in der Linie zählt

Unser Ansatz kombiniert Laserabtastung im Mikrometerbereich mit echtzeitfähiger Bildverarbeitung – direkt in der Fertigungslinie, ohne zusätzliche Kühlung oder aufwendige Nachbearbeitung. Das reduziert Ausschuss und Stillstandzeiten messbar.
  • Inline-fähig statt Laborlösung Viele Prüfsysteme erfordern eine separate Station oder manuelle Entnahme. Unser LaserScan-Modul arbeitet bei bis zu 2000 Profilen pro Stunde direkt im laufenden Strangpressprozess – auch bei heißen Aluminium- und Stahlprofilen.
  • KI-gestützte Fehlerklassifikation Statt starrer Schwellwerte setzen wir auf trainierte neuronale Netze, die Risse, Lunker und Verzüge anhand von Oberflächen-Heatmaps unterscheiden. Das senkt die Falschpositivrate und liefert dem Bediener sofort verwertbare Daten.
  • Offene Schnittstellen statt proprietärer Inseln Unsere VisionCore-Suite kommuniziert über REST-API mit MES- und ERP-Systemen. Die Ergebnisse lassen sich direkt in die übergeordnete Steuerung einbinden – ohne zusätzliche Middleware oder manuelle Datenübertragung.
  • Erprobt in rauer Industrieumgebung Die QC-200 Roboterzelle und das LSR-400 Modul sind für Staub, Vibrationen und Temperaturschwankungen ausgelegt. Referenzkunden aus der Automobil- und Aluminiumindustrie setzen die Systeme seit über zwei Jahren im Dauerbetrieb ein.

Wertschöpfung

Konkrete Vorteile für Ihre Fertigungslinie

Jede Funktion ist auf die industrielle Praxis ausgelegt – von der Erkennung bis zur Dokumentation.
01

Mikrometer-genaue Risserkennung

Der Laserscanner erfasst Oberflächenfehler ab einer Tiefe von 5 µm direkt im heißen Strangpressprofil. Fehlerhafte Teile werden noch in der Linie aussortiert, bevor sie in die Weiterverarbeitung gelangen.

Reduziert Ausschussraten um bis zu 40 %.
02

Echtzeit-Heatmap der Oberflächenqualität

Die VisionCore Suite erstellt aus den Kameradaten eine farbige 2D-Heatmap. Abweichungen vom Sollmaß sind sofort sichtbar – ohne manuelle Nachkontrolle.

Ergebnis steht innerhalb von 200 ms pro Profil bereit.
03

Robotergestützte Prüfung komplexer Geometrien

Die QC-200 führt mit einem 6-Achs-Roboter eine vollständige 3D-Vermessung von Gussteilen und Schmiedeteilen durch. Der Soll-Ist-Vergleich mit dem CAD-Modell wird automatisch dokumentiert.

Zykluszeit unter 30 Sekunden pro Bauteil.
04

Nahtlose Integration in MES und ERP

Alle Prüfergebnisse werden über eine REST-API an Ihre übergeordnete Steuerung übermittelt. Das System lässt sich ohne zusätzliche Middleware in bestehende Fertigungslinien einbinden.

Keine Anpassung der SPS-Architektur nötig.
05

Robustes Design für den Dauerbetrieb

Das LSR-400 arbeitet ohne zusätzliche Kühlung bei Umgebungstemperaturen bis 60 °C. Die Schutzklasse IP54 verhindert das Eindringen von Kühlschmierstoffen und Metallstaub.

Wartungsintervall: 12 Monate.

Häufige Fragen zur optischen Rissprüfung

Antworten zu Integration, Genauigkeit und Betrieb unserer Laser- und Kamerasysteme in der Fertigungslinie.

Welche Fehlertypen erkennt das LSR-400?

Das Modul identifiziert Risse, Lunker, Poren, Kratzer und Maßabweichungen an heißen Strangpressprofilen. Die Auflösung liegt im Mikrometerbereich, die Erkennung erfolgt inline bei bis zu 2000 Profilen pro Stunde.

Benötigt die VisionCore Suite eine spezielle GPU?

Nein, die Bildverarbeitung läuft auf einem FPGA-Board, das in die Kamera oder einen separaten Industrie-PC integriert wird. Deep-Learning-Modelle werden vorab trainiert und als optimierte Binärdatei eingespielt.

Wie erfolgt die Anbindung an das MES?

Die Systeme stellen eine REST-API bereit, über die Prüfergebnisse, Heatmaps und Statistikdaten im JSON-Format an die übergeordnete Steuerung übermittelt werden. Eine OPC-UA-Schnittstelle ist optional verfügbar.

Kann die QC-200 auch Gussteile prüfen?

Ja, die robotergestützte Station ist für Gussteile, Schmiedeteile und additiv gefertigte Komponenten ausgelegt. Der 6-Achs-Roboter fährt Freiformflächen und Hinterschneidungen ab und erstellt eine 3D-Heatmap der Abweichungen vom CAD-Modell.

Welche Umgebungsbedingungen sind für den Laserscanner erforderlich?

Der Scanner arbeitet im Temperaturbereich von 5 °C bis 50 °C und benötigt keine zusätzliche Kühlung. Staub und Erschütterungen bis IP54 sind zulässig. Für heiße Profile bis 600 °C ist ein optionaler Hitzeschutz erhältlich.

Wie lange dauert die Inbetriebnahme eines neuen Prüflaufs?

Die Einrichtung eines neuen Profiltyps inklusive Teach-in und Parametrierung dauert typischerweise einen Arbeitstag. Bei wiederkehrenden Profilen kann das Setup aus der Datenbank geladen werden und ist in wenigen Minuten aktiv.

Cookie-Einstellungen Wir verwenden Cookies, damit die Website zuverlaessig funktioniert, grundlegende Auswahl merkt und nuetzliche Seiten erkannt werden. Sie koennen akzeptieren, ablehnen oder die Einstellungen pruefen.